Wie kleine Schritte dich zum großen Erfolg führen

Sep 17, von Michael in Know-How & Insights

Wenn du Sportler und Sportlerinnen erlebst wie sie Sportgeschichte schreiben und neue Rekorde aufstellen, empfindest du diesen Augenblick vermutlich als DEN zentralen Moment der Entscheidung. Als den Moment des Erfolges. Oder wenn wir in einer Zeitschrift lesen, dass ein neues Produkt den Durchbruch für eine Firma bedeutet, dann empfinden wir das als den entscheidenden Moment des Erfolges. Aber so sehr diese Augenblicke auch einen wesentlichen Zeitpunkt kennzeichnen, sind sie in Wahrheit doch nur das Ende einer langen Geschichte.

Erfolg ist kein einzelner Moment. Sondern immer eine lange Geschichte an oft kleinen und dennoch unverzichtbaren erfolgreichen Einzelschritten.

Vielleicht hast du auch für dich hohe Ziele gesetzt und sehnst dich nach diesem Moment des Durchbruchs. Du siehst dich schon auf dem Podest stehen, oder deinen Award entgegennehmen. Das ist gut, denn große Ziele geben enorme Kraft und lassen dich wachsen. Und doch bergen große Ziele auch eine gewisse Gefahr in sich. Denn alle großen Ziele haben eines gemeinsame: sie erscheinen weit weg und schwer erreichbar. So sehr du dir das Ergebnis auch wünschst und herbeisehnst, so kommst du doch allzu oft nicht ins Tun. Keiner deiner Schritte scheint dich wesentlich in die Richtung deines Zieles zu katapultieren. Nach einiger Zeit erscheint das Ziel nicht nur groß, sondern fast schon zu groß, zu weit weg und zu schwierig zu erreichen.

Das ist der Moment, in dem viele aufgeben. Der Moment, in dem sich viele entmutigt von ihrem Ziel abwenden und sich auf die Suche nach einer neuen und kleineren Herausforderung machen. Doch das muss nicht sein. Denn nicht das Ziel ist falsch oder zu hoch, auch bist du nicht unfähig dein Ziel zu erreichen. Nein, du verwendest lediglich die falsche Strategie.

Sobald du dir dein Ziel gesteckt hast, tue alles um mit kleinen Schritten sofort ins Tun zu kommen.

Zerlege deine Ziele in möglichst kleine Schritte. Nimm dir für dein Sportprogramm nicht gleich viele KM vor, sondern starte mit wenigen hundert Metern. Schreibe nicht alle Seiten deines ersten Buches in einer Nacht, sondern nimm dir ein paar Seiten pro Tag vor. Erstelle nicht den ersten Prototypen deiner neuen App in einer einzigen Marathon-Coding Session, sondern nimm dir täglich einen Bereich vor und arbeite daran. Lass dir nicht einreden, dass diese Schritte zu klein sind und zu leicht. Genau das ist der Sinn der Sache. Es muss machbar sein und Erfolge geradezu provozieren. Sei stolz auf diese Erfolge. Nutze sie als Motivation für den nächsten Schritt.

Du kannst jederzeit am vorgenommen Aufwand herumschrauben. Du kannst mehr machen, wenn es dir Spaß macht. Aber immer nur, solange du gefordert bist aber nicht überfordert. Bleibe flexibel. Mit deinen anfänglichen Erfolgen als Rückenwind, wirst du dann deine täglichen oder wöchentlichen Ziele erhöhen. Aus wenigen Zeilen, werden dann eine ganze Seite und mehr. Aus Metern werden der erste KM und mehr. Aus einer Programm-Funktion werden viele.

So erreichst du dein Ziel jedenfalls. Der Weg mag manchmal schwierig sein, aber jeder Schritt wird dich motivieren und stärker machen. Jetzt bleibst du dran und bist erfolgreich. Geniale Sache.

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